Jihoamerické léčivé byliny z Amazonie a Andské oblasti 

Peruánské  byliny z deštného pralesa  

 

 

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Zdravotní potíže

k jejichž léčbě se bylinky používají v Jihoamerické etnomedicíně. Řazeno abecedně

Hledat

  

Großer Landsmann

  

Salesianer - Botaniker: Jaroslav Soukup, SDB

  

Als wir in der südamerikanischen Herbalmedizin geforscht haben, haben wir eine recht große Menge von Literatur durchgearbeitet. Ganz überrascht und mit um so größer Freude hat es sich herausgestellt, dass die meisten Schriften, ob ethnomedizinische oder ausschließlich wissenschaftliche, auf das Werk des Salesianers tschechischen Ursprungs, Reverend Jaroslav Soukup, SDB hingewiesen haben. Er wird mit vollem Recht für den Vater und Begründer der botanischen Systematik von peruanischer Flora gehalten und zu seinen Ehren wurde ihm das Buch von einem der führenden Botaniker Antonio Brack Egg gewidmet, das unter Patronanz des PNUD-Fonds (UNO) im Jahre 1999 erschienen ist, also 10 Jahre nach seinem Tod. An dieser Stelle möchten wir auch in einer kurzen Erwähnung eines bedeutsamen Landsmannes gedenken.

Er hieß Jaroslav Soukup. Er wurde am 10. März 1902 in Pribram geboren. Seine Eltern waren Landwirte. Ihren tiefen Glauben konnten sie an die Kinder weitergeben. Jaroslav gewann von den Eltern noch Liebe zur Natur. Sein Onkel war der erzbischöflicher Sekretär Dr. Antonín Dohalský. Von ihm erfuhr er über die Salesianer und auf seinen Antrieb meldete er sich bei Pater Klement, der die Jungen wählte, die Salesianer werden wollten, und sie nach Peroza in Italien schickte. Dort befand sich ein tschechisches Aspirantat. Er kam hierher im Januar 1926. Damals hatte er schon das Abitur hinter sich gehabt.

In den Ferien desselben Jahres nahm er an einer Missionarausstellung in Turin teil als Führer. Hier lernte er einen peruanischen Salesianer Chiriching kennen. Er begeisterte sich für die Missionen und noch in demselben Jahr reiste er nach Perú aus. Gleich im Januar 1927 trat er ins Noviziat ein. Nachdem er das Gelöbnis abgelegt hatte, setzte er mit der Philosophie und Theologie fort. Am 6. 6. 1935 wurde er zum Priester geweiht. Während der Studien machte er durch seine pädagogische Fähigkeiten auf sich aufmerksam.

Jede Ferien konnte er herumreisen und sich wissenschaftlichen Exkursionen widmen. In Puno, am Ufer vom Titicaca-See, machte er sich mit den Arbeiten von Dr. Herrera vertraut und begann, sich für die Botanik zu interessieren. Er sammelte Pflanzen und stellte Herbarien zusammen. Er entdeckte neue Arten, die bis heute seinen Namen tragen. Er schrieb für wissenschaftliche Zeitschriften und erhielt Kontakte mit Universitäten auf der ganzen Welt aufrecht. Es wurden ihm einige Ehrendoktorate erteilt. In 1965 erhielt er einen Orden vom Ministerium für Ausbildung und später auch einen Orden vom Ministerium für Landwirtschaft. Er stand in Briefkontakt mit Herbarienbetreuer Koadjuktor Antonín Roubal in Tschechien.

1967-1980 wirkte er als Pädagoge an der Pharmazeutischen Fakultät der Universität San Marcos in Lima. Sein größtes Werk Das Wörterbuch volkstümlicher Namen der peruanischen Flora nahm viele Jahre geduldiger Arbeit in Anspruch und bleibt als Andenken an einen tschechischen Wissenschaftler-Salesianer, der unser Land in Perú berühmt machte. P. Jaroslav Soukup war ein Gelehrter von Weltformat, aber zugleich auch ein musterhafter salesianischer Priester. Er war ein beliebter Professor, er mochte Jugendliche und gab ihnen väterliche Ratschläge. Jeden Morgen um fünf Uhr ging er zur Heiligmesse, jeden Tag ergab er sich selbst und andere der Madonna durch das Rosenkranzgebet. Solange er lebte, besuchte er sein Vaterland niemals. Gott hatte ihn nach Perú geschickt, um dort mit seinem Leben zu strahlen. Er ist am 14. November 1989 verstorben. Mehrere Informationen finden Sie auf den Seiten www.sdb.cz.

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